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BB0075

Bauprobe. Das sind die Elemente die vorhanden sind. Die Bemalung ist von einem anderen Stück. Dies wird unser Spielraum: die Lounge von Monkswell Manor. In der Mitte müssen wir noch ein Element nachbauen, für das große Panoramafenster. An der linken Wand soll ein Kamin stehen, den wir noch nicht haben. Das Geländer zur Treppe die nach oben zu den Gästezimmern führt ist angedeutet. Hinten rechts geht es zur Eingangstür und zum Keller. Hinten links geht es zur Küche, zur Hintertreppe, die auch zu den Gästezimmern führt und auch in den Garten. Die Tür links an der Wand führt in den Salon, hier steht das Klavier. Zum Speisezimmer geht es vorne links, in die Bibliothek geht es vorne rechts. Die Atmosphäre des Raums müssen wir noch erfinden. Es soll alles anders werden. Wie? Wir werden es erleben.

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Das war unser “Farbmuster”. In diese Richtung sollte es von der Farbe, Stimmung, Atmosphäre gehen.

Und so wurde es:

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furnitured by Harrods? Nein, Spaß beiseite, aber - es sieht doch ganz gut aus. Oder? Wir befinden uns im 2. Akt. Mr. Boyle ist bereits tot. Kriminalistisch erfasst, ist Sie als Umriss noch präsent. Alle sind betroffen und Sergeant Trotter führt die Untersuchung. Wird es ihm gelingen den Mörder zu überführen.  Der Schnee ist mittlerweile so hoch, daß er das Haus umschließt. Diese Aufnahmen sind von der 2. Hauptprobe und - die schweren Samt-Vorhänge fehlen noch!           v.l.n.r.: Mrs. Casewell, Major Metcalf, Christopher Wren, Mr. Paravicini, Molly Ralston (kommt gerade aus der Küche), Sergeant Trotter. Unten auf dem Bild auf dem Treppensabsatz sieht man auch  Giles Ralston.

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Der Gegenschuß. Aus dieser Perspektive kann das Publikum das Geschehen nicht beobachten, so kann es auch später Rita unsere Soufleuse nicht sehen. Die grüne Wand schließt den Blick des Zuschauers ab, hier geht es in den 1. Stock zu den Zimmern. Ja, und die fehlenden schweren Samtvorhänge, die der Spielleiter noch von der Schneiderstube abholen wollte und - es einfach vergessen hat. Schande! Aber zur GP sind sie da. Versprochen!

Polizeischutz

Sergeant Trotter gelang es als letzter Besucher auf Skiern Monkswell Manor zu erreichen. Er eröffnet seine Untersuchung.

Schaumburger Bühne erntet viel Applaus bei der Agatha Christie Premiere.                Die 16. Premiere fand am Samstagabend in der bestens gefüllten Aula des Schulzentrums Obernkirchen in einem vom neuen Regisseur Jürgen Morche entworfenen Ambiente statt. (...) Jürgen Morche und seiner Crew vor und hinter den Kulissen ist es gelungen, die Illussion eines ducrh den Schneesturm zur isolierten Insel gewordenen Gasthauses herzustellen, in dem die eingeschlossenen Menschen mit wachsender Nervosität einander umkreisen. Morche führt die Zuschauer routiniert an der Nase herum, lässt im Salon von “Monkswell Manor” eine Reihe leicht überkandidelter Typen aufkreuzen, die irgendwo Dreck am Stecken haben. Der Stil der Umsetzung ist jedoch angenehm schlicht und um größtmögliche Natürlichkeit bemüht. Ihr entsprach darstellerisch Monika Borchers in der Rolle der Mollie Ralston. Stefan Diekmann als ihr Ehemann Giles war manchmal ein bisschen zu knabenhaft.

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Heike Sandmann, Andrea Bastert und Hanno Sareyka als Mrs. Boyle, Miss Casewell und Major Metcalf bewiesen einmal mehr ihre Fähigkeit zur exakten Profilierung. Dem überdrehten Christopher Wren gab Pascal Heger den wohl dosierten Anflug von Hysterie, die diese Figur bedurfte.

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Den undurchsichtigen, diabolischen Mr. Paravicini mimte Hanna Scotti mit viel Einsatz. Der bewährte Günter Jerschke schließlich verkörperte den Detective Sergeant Trotter: zäh, beharrlich, stur und doch nuancenreich.

Diese Inszenierung bietet gute Unterhaltung und knisternde Spannung.

Schaumburger Zeitung     Nov. 26th, 2001

Am Ende kam, was kommen musste: begeisterter Applaus!     Es muß wohl das Rezept (...) gewesen sein, einen Kriminalfall so ganz nebenbei einfließen zu lassen in den normalen Ablauf eines Tages, so dass gerade dadurch Spannung erzeugt wird. Da weiß man, dass zu jenen Arealen Leichen gehören. Aber eine solche im Landhaus von “Monkswell Manor”? Da ist man doppelt konsterniert, wenn sie plötzlich daliegt, in diesem Falle Mrs. Boyle: recht so! Die hat es verdient, lamentiert sie doch von der ersten Minute ihres Erscheinens an, macht alles und jeden madig, eine regelrechte Schnepfe, vom Regisseur Jürgen Morche bestens ausgeguckt in der Gestalt von Heike Sandmann. (...) Christopher Wren ... perfekt eingelöst von Pascal Heger, mal überschwenglich tirilierend Raum greifend und das Umfeld irritierend, mal verschreckt sich verkriechend hinter irgendeinem Möbel, ein großes Kind mit Wuschelkopf, zum Knuddeln herzig.

Mr Paravicini, der skurrile Typ: ... Ein überdickes Etwas, piepsig, quakig in seiner Stimmführung, glucksend sein Grinsen, kaum noch zum Gehen fähig, alles vom Spielleiter hineingelegt in Hanna Scotti, mutiert zum bärtigen Männlein, urkomisch dieses Spurenelement von Mensch! (...) Monika Borchers, stark beansprucht in ihrer Rolle als Gastgeberin Mollie, den Spagat zwischen Betroffenheit und Verharmlosung hinzukriegen, entspricht voll und ganz dieser Herausforderung. (...) Sergeant Trotter (...) zur Schau gebracht vom arrivierten Routinier Günter Jeschke (...) wie immer ganz da, quirlig, behende.  Der Regie gelang es, immer Bewegung auf die Bühne zu bringen, dies auch dank eines auffallend aufwendigen Bühnenbildes, das in seiner Heimeligkeit wirkungsvoll kontrastierte zur Gruseligkeit des Geschehens. Am Ende kam, was kommen mußte: begeisterter Applaus. Der wird wieder aufkommen, wenn an Silvester die Spieler abermals in “Die Mausefalle” rasseln ...

  SCHAUMBURGER WOCHENBLATT   8./9.12.2001

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Weitere Pressestimmen in Kürze hier. Klicken Sie auf das Foto mit Mrs. Boyle, Christopher Wren und Giles Ralston.für weitere Information.

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